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Wir Erben, Angelika Reitzer

 

Angelika Reitzer: Wir Erben

Roman, Jung und Jung Verlag 2014; ISBN: 978-3-99027-051-6

Es passiert nicht häufig, dass sich Leben und Literatur einander so weit annähern. [ Profil, Wolfgang Paterno ]

Wie Angelika Reitzer von Verlusten schreibt, ist in jedem Satz glaubwürdig. Dennoch ist „Wir Erben“ kein deprimierendes Buch, im Gegenteil.  [ Maria Motter, fm4 ]

Völlig unsentimental und schnörkellos entwickelt Angelika Reitzer ein Erzählgeflecht, das sich an der Kunst des Gartenbaus orientiert. Dass sie die Sprache der Gartenarbeit wunderbar beherrscht, hat sie schon in der Erzählung Streuobst in ihrem Band Frauen in Vasen bewiesen. In ihrem Roman Wir Erben gelingt Angelika Reitzer das Kunststück, die vielfältigen Analogien zwischen Schreiben und Gärtnern auszuloten, von der präzisen Schnitttechnik bis zur Geduld fordernden Detailarbeit. Und sie nützt das Handwerk des „Aufpfropfens“, das Verbinden zweier verschiedener Pflanzen, als poetologisches Bild für die Konstruktion ihrer beiden Romanteile, die zunächst völlig unabhängig voneinander erzählt werden. [ Christa Gürtler, Der Standard ] Pressestimmen

Lesung aus Wir Erben.

 

 

 

Angelika Reitzer: unter uns

Roman, Residenzverlag 2010; ISBN: 978-3-70171-549-7

Großartig ist die sprachliche Präzision, ist der bald fließende, bald insistierende Rhythmus des Ganzen. Großartig sind jene Kapitel, in denen Clarissa in der ersten Person zu Wort kommt. An ihr zeigt Reitzer, wovor ihre anderen Figuren sich fürchten – dass die „Demonstration von Zukunft“ eines Tages nicht mehr gelingt und wie das ist, wenn man das eigene Leben nur noch mitmacht, Schwäche mit Intensität verwechselt. Dass es mit Clarissa kein gutes Ende nimmt, wird niemanden überraschen. „unter uns“ ist nicht deprimierender, als gute Literatur sein muss, nicht tröstlicher, als gute Literatur sein darf. [ Der Falter, Daniela Strigl ] Pressestimmen

Angelika Reitzer: Frauen in Vasen

Prosa, Haymonverlag 2008; ISBN 978-3-85218-569-9

Prosa mit halluzinogener Wirkung: Angelika Reitzers neuer Erzählband ist ein großer Sprachrausch! [Die Zeit Online, Carsten Klook] Pressestimmen

 

 

Angelika Reitzer: Taghelle Gegend

Roman, Haymonverlag 2007; ISBN: 978-3-85218-523-1

Haymon Taschenbuch 2009; ISBN: 978-3-85218-811-9

Grandioses Debüt … Magische Sprachbilder … bravouröse Erzählkunst! [Kleine Zeitung, Werner Krause] Pressestimmen

 

 

Theater/Minidrama/Film

Ein Auge zudrücken. Dialog für einen Schauspieler zu Tizian, Il Bravo, UA im Rahmen von Ganymed Goes Europe, Kunsthistorisches Museum Wien, März 2014, Regie: Jacqueline Kornmüller.

Der Zuhälter und seine Trophäen, experimenteller Kurzfilm von Antoinette Zwirchmayr, Text von Angelika Reitzer, Premiere: Diagonale 2014.

Ein Kind seiner Zeit, Monolog zu Hieronymus Bosch, Kind mit Laufstuhl und Windrad (Kreuztragung Christi), UA im Rahmen von Ganymed Boarding, Kunsthistorisches Museum Wien, September 2010, Regie: Jacqueline Kornmüller.

Tirol-Connection, UA beim Sommertheater Hall in Tirol, Juli 2009, Regie: Alexander Kratzer.

nichts davon, UA im September 2008 im Ragnarhof Wien, Regie: Kristine Tornquist.

 

Texte in Zeitschriften, Anthologie-Beiträge

manuskripte, Lichtungen, Salz, kolik, edit, Literatur und Kritik etc.

Residenz, Leykam, Haymon, Christian Brandstätter Verlag, Globus, Sonderzahl, Verbrecher Verlag u.a.